Simone Lang

ZUSAMMEN SIND WIR ERZGEBIRGE!

Frauenpreis 2026: Frauen helfen Frauen

Am 8. Mai 2026 wurde im Sächsischen Landtag der Frauenpreis verliehen. Die Veranstaltung war ein würdevoller und bewegender Abend, geprägt von beeindruckenden Frauen, inspirierenden Begegnungen und einem intensiven Austausch. Besonders spürbar waren die gegenseitige Anerkennung, der Respekt und die Solidarität, die Frauen einander entgegenbringen.

Bereits zum 27. Mal verlieh die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag den Frauenpreis.

Aus insgesamt 21 Bewerbungen wurden in diesem Jahr vier Frauen ausgezeichnet, die sich mit großem Engagement für andere Frauen einsetzen.

„Mit dem Frauenpreis machen wir sichtbar, was oft im Verborgenen geschieht: Frauen stärken Frauen – Tag für Tag, mit Mut, Fachlichkeit und großem persönlichen Einsatz“, betonte die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sophie Koch.

Die Preisträgerinnen des Frauenpreises 2026:

1. Platz: Maria Rosenblatt, ausgezeichnet für ihren langjährigen Einsatz im Kinder- und Frauenschutz. Im Childhood-Haus Leipzig sowie ehrenamtlich beim Weißen Ring begleitet sie Frauen und Kinder in Gewalt- und Krisensituationen.

2. Platz: Grit Jandura, geehrt für ihr Engagement im Frauenförderwerk e. V. Dresden und ihren Einsatz für Frauen und Alleinerziehende in unterschiedlichen Lebenslagen.

3. Platz: Bettina Schneider, ausgezeichnet für ihren langjährigen Einsatz für die Rechte von Frauen und Kindern sowie ihre Unterstützung von Betroffenen häuslicher und institutioneller Gewalt.

Sonderpreis: Maria Sobczyk, gewürdigt für ihren besonderen Einsatz als Hebamme und ihr Engagement für eine selbstbestimmte und gewaltfreie Geburtshilfe.

Mit dem Frauenpreis setzt die SPD-Fraktion ein Zeichen für Solidarität, Schutz und Selbstbestimmung. Die ausgezeichneten Frauen stehen stellvertretend für die vielen engagierten Frauen in Sachsen, die mit ihrer Arbeit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und anderen Menschen Unterstützung geben.

#Frauenpreis2026 #FrauenHelfenFrauen #FrauenStärkenFrauen #Solidarität #SPDSachsen

 

Der nächste Perspektivwechsel des AWO Stadtteilbüros Heide lädt zu Kaffee und Kuchen ein.

Am Mittwoch, 20. Mai 2026, von 13 bis 15 Uhr kommen Nachbarinnen und Nachbarn im AWO Stadtteilbüro Heide zum Perspektivwechsel zusammen.

Im Mittelpunkt stehen Gespräche, gemeinsame Spiele wie Rommé oder „Mensch ärgere Dich nicht“ sowie Informationen und Unterstützung bei Fragen rund um den Stadtteil und persönliche Anliegen. Organisiert wird der Kaffeeklatsch von einem ehrenamtlichen Team der Teilnehmer.

Einmal im Jahr gibt es zusätzlich eine gemeinsame Außenaktion. Das Angebot stärkt den Austausch und das Miteinander. Das regelmäßige Angebot besteht bereits seit 2019. Neben dem Kaffeeklatsch gibt es Raum für Fragen, persönliche Anliegen und alles, was die Bürgerinnen und Bürger bewegt.

Am 30.5. findet zb. Ein Stadtteilfrühstück für jedermann statt.

 

Was macht das AWO Stadtteilbüro Heide?

  • Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements
  • Belebung des Stadtteils
  • Förderung der Kultur
  • Förderung lebendiger Nachbarschaften und des Zusammenlebens
  • Förderung des Miteinanders und der Integration
  • Förderung der Identifikation mit dem Stadtteil & Imageverbesserung
  • Workshops, Feste, Kurse, Kulturprojekte, Angebote für Kinder, Familien, Jugendliche, Erwachsene, Senioren etc.

 

Für wen ist das AWO Stadtteilbüro?

  • Kinder, Jugendliche, alle Bewohnerinnen und Bewohner des Wohngebiets Heide/Rockelmann

 

Vorbei schauen lohnt sich!

#Perspektivwechsel #AWOHeide #Stadtteilbüro

 

Nachklapp zum 1. Mai: Gute Arbeit, Begegnung und Solidarität im Erzgebirge

Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit – und damit ein Tag, an dem wir daran erinnern, worum es im Kern sozialdemokratischer Politik geht: gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne, Respekt vor Lebensleistung und starke soziale Sicherheit.

Auch in diesem Jahr war die SPD im Erzgebirge vor Ort präsent: ua. Simone Lang, MdL, Stadträtin Claudia Ficker und Stadtrat Gerd Weigel, waren am Stand der SPD Erzgebirge, am Carolateich in Aue vertreten. Bei Zuckerwatte, vielen Gesprächen und Begegnungen in entspannter Atmosphäre kamen Bürgerinnen und Bürger miteinander ins Gespräch – über das, was sie im Alltag bewegt: Arbeit, Familie, Pflege, Bildung, steigende Kosten und die Zukunft unserer Region.

Auch auf dem Marktplatz in Annaberg-Buchholz war die SPD ua. mit dem Ortsvereinvorsitzenden Michael Heinz und Matthias Klepser und die Jusos Erzgebirge vertreten. Dort wurde ebenfalls deutlich: Der 1. Mai ist nicht nur ein historischer Gedenk- und Kampftag der Arbeiterbewegung, sondern ein lebendiger Anlass, um über faire Arbeit, soziale Sicherheit und demokratischen Zusammenhalt ins Gespräch zu kommen.

Gerade im Erzgebirge wissen viele Menschen, was Arbeit bedeutet: in der Pflege, im Handwerk, in der Industrie, im Dienstleistungsbereich, in Vereinen, Familien und im Ehrenamt. Sie halten unsere Region zusammen. Dafür verdienen sie Anerkennung, verlässliche Rahmenbedingungen und politische Unterstützung.

Für uns als SPD Erzgebirge bleibt klar: Arbeit muss zum Leben reichen. Gute Löhne, Tarifbindung, Mitbestimmung, sichere Arbeitsplätze und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind keine Randthemen, sondern Grundlage für Zusammenhalt und Gerechtigkeit.

Der 1. Mai im Erzgebirge hat einmal mehr gezeigt: Politik lebt vom direkten Austausch – am Carolateich in Aue ebenso wie auf dem Marktplatz in Annaberg-Buchholz. Danke an alle, die vorbeigekommen sind, das Gespräch gesucht haben und diesen Tag mit Leben gefüllt haben.

#gutearbeit #faireloehne #1.Mai #UnterwegsFürEuch #Erzgebirge #SPD

 

Einsatz für echte Teilhabe: Mein Austausch mit dem Autismusverein Dresden e. V. im Landtag

Am 27. April 2026 durfte ich Vertreterinnen und Vertreter des Autismusvereins Dresden e. V. zu einem intensiven Fachgespräch im Sächsischen Landtag begrüßen. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Fraktionen sprachen wir über die aktuelle Versorgungslage und die Teilhabechancen von Menschen im Autismus-Spektrum sowie ihrer Angehörigen.

Dieses Thema ist für mich weit mehr als ein politischer Programmpunkt: Als Mutter eines Sohnes im Autismus-Spektrum kenne ich viele der täglichen Hürden, Kämpfe und emotionalen Belastungen betroffener Familien aus eigener Erfahrung.

Angespannte Versorgungslage in Sachsen

Im Gespräch wurde deutlich, dass die Unterstützungssituation im Freistaat weiterhin äußerst angespannt ist. Ein zentrales Problem bleibt der Weg zur Diagnose: Familien berichten von langen Wartezeiten und bürokratischen Hürden, die eine frühzeitige Förderung erschweren. Diskutiert wurde unter anderem, wie Kinderkliniken der Maximalversorgung stärker in den diagnostischen Prozess eingebunden werden können. Denn frühzeitige Unterstützung ist entscheidend dafür, dass autistische Menschen ihren Weg möglichst stabil und selbstständig gehen können.

Inklusion braucht individuelle Lösungen

Ein weiterer Schwerpunkt war die schulische Inklusion, insbesondere das sogenannte „Pooling“ bei Schulbegleitungen. Solche Konzepte können in bestimmten Fällen sinnvoll sein. Kinder mit hohem Unterstützungsbedarf brauchen jedoch verlässliche Eins-zu-eins-Betreuung. Pauschale Lösungen dürfen niemals über das Wohl des einzelnen Kindes gestellt werden. Auch die Übergänge zwischen Schule, Hort und Ferienbetreuung müssen besser gestaltet werden, da sie für viele Familien eine besondere Belastung darstellen.

Weniger Bürokratie, mehr Sensibilität

Besonders eindrücklich waren die Schilderungen zum hohen Verwaltungsaufwand. Viele Familien verbringen Woche für Woche mehrere Stunden mit Behördenangelegenheiten. Auch dass mit dem Erreichen der Volljährigkeit Pflegegrade oder Leistungen oft erneut mühsam erstritten werden müssen, ist eine unnötige Belastung. Hier braucht es einfachere Verfahren, mehr Sensibilität in den Behörden und den Mut, vorhandene Ermessensspielräume im Sinne der Menschen zu nutzen.

Landesweite Autismusstrategie im Blick

Ein zentrales Anliegen des Vereins bleibt die Umsetzung einer landesweiten Autismusstrategie. Dabei kam auch die noch ausstehende ISG-Studie zur Sprache. Nach meinem aktuellen Kenntnisstand erfüllt diese noch nicht die ursprünglich gesetzten Erwartungen und wurde zur Nachbesserung zurückgegeben.

Ich habe zugesagt, den Autismusverein Dresden hierzu weiter engmaschig auf dem Laufenden zu halten. Denn nur durch den kontinuierlichen Dialog mit Fachpraxis und Betroffenen können politische Strategien so entwickelt werden, dass sie im Alltag der Menschen tatsächlich ankommen.

 

Runder Tisch Pflege in Schneeberg: Austausch über aktuelle Herausforderungen in der pflegerischen Versorgung

Im Haus der Hilfe der AWO Erzgebirge in Schneeberg fand in diesem Jahr der Runde Tisch Pflege statt. Simone Lang, MdL, kam dort gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Pflegeeinrichtungen, Politik, Verwaltung und Praxis zu einem intensiven Austausch zusammen.

Unter dem Titel „Pflege im Wandel“ standen die aktuellen Herausforderungen in der pflegerischen Versorgung im Mittelpunkt. Im Verlauf des Gesprächs wurde deutlich, dass zunehmende Bürokratie, steigende finanzielle Belastungen und veränderte Versorgungsbedarfe das Pflegesystem und alle Beteiligten erheblich unter Druck setzen.

Zu den Teilnehmenden gehörten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, des vdek-Landesverbandes Sachsen, der AOK PLUS, der TK-Landesvertretung Sachsen, des Pflegedienstes Sigi, der AWO Erzgebirge gGmbH, der Dr. Willmar Schwabeschen Heimstätten-Stiftung, der EKH Erzgebirgischen Krankenhaus- und Hospitalgesellschaft sowie der Stadt Schneeberg. Auch Lena Pierskalla und Alexander Ladwig brachten ihre Perspektiven in die Diskussion ein.

Ein besonderer Dank gilt Frau Staatssekretärin Dagmar Neukirch für ihren fachlichen Input.

Der Runde Tisch hat erneut gezeigt, wie wichtig solche Gesprächsformate sind, um Herausforderungen klar zu benennen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsame Lösungsansätze weiterzuentwickeln. Pflege braucht politische Aufmerksamkeit, verlässliche Rahmenbedingungen und eine starke Stimme vor Ort.