
Als Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt und Landwirtschaft war ich bei der Abschlussveranstaltung des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum (EPLR) dabei. Vor Ort waren ebenso Herr Staatsminister von Breitenbuch und auch Ina Klemm (MdL).
Insgesamt standen für Sachsen rund 1,5 Milliarden Euro Fördermittel zur Verfügung. Eine Vielzahl richtungsweisender Maßnahmen wurde damit angestoßen: zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe, zur Förderung des ökologischen Landbaus, Biodiversität und Klimaschutz sowie zur Stärkung ländlicher Infrastruktur über den LEADER-Ansatz.
Dank der Förderprogramme wurden unter anderem Investitionen in Milchviehställe, Abkalbeställe und über 100.000 Hektar Agrar- und Umweltmaßnahmen umgesetzt. Forst- und Bodenschutzmaßnahmen, der Bau und die Sanierung von Teichen sowie die Ausstattung von Heimat- und Gesundheitsinfrastruktur trugen zum Ziel der Stabilisierung ländlicher Strukturen bei.
Der EPLR hat gezeigt, wie Umwelt, Landwirtschaft und Regionalentwicklung gemeinsam wirken können – Nachhaltigkeit, Regionalität und Zukunftsfähigkeit standen im Mittelpunkt.
Für die kommenden Jahre gilt: Wir brauchen Verlässlichkeit, Planungssicherheit und ein klares Bekenntnis zur Förderung unserer ländlichen Räume. Nur so sichern wir natürliche Ressourcen, regionale Lebensmittelproduktion und lebendige Gemeinden im Erzgebirge und Sachsen.






