
Sozialministerin Petra Köpping hat gestern im altehrwürdigen Schloss Albrechtsburg in Dresden die Annen-Medaille 2024 an 20 Bürgerinnen und Bürger, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren, verliehen. Es ist mir eine besondere Ehre, meinem langjährigen Chef, Herrn Dr. med. habil. Wolfgang Zwingenberger aus Erlabrunn, zu dieser Auszeichnung zu gratulieren. Er gilt als einer der Pioniere der Altersmedizin in Sachsen und wird seit den frühen 1990er Jahren als »Vater der Geriatrie« in Erlabrunn geschätzt. Sein unermüdlicher Einsatz als medizinischer Spezialist, Generalist und erfahrener Ratgeber hat unzähligen Menschen in gesundheitlichen Nöten und Ängsten geholfen. Besonders beeindruckend ist sein Engagement als Vorsitzender des »Ambulanten Hospizvereins Erlabrunn e.V.« sowie seine führende Rolle beim jährlich organisierten »Erlabrunner Hospiz- und Palliativtag«. Mit 83 Jahren prägt er diese Veranstaltung maßgeblich und zeigt, wie wichtig es ist, auch im fortgeschrittenen Alter anderen Menschen beizustehen. Es erfüllt mich mit großem Respekt und Dankbarkeit, einen so herausragenden und menschlichen Mediziner und Vorgesetzten an meiner Seite gehabt zu haben.
Ebenso gratuliere ich Frau Barbara Petzolt aus Schwarzenberg, die sich in vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Erzgebirge verdient gemacht hat. Ihr Engagement reicht von der Familiensozialarbeit über die Integrationsarbeit, bis hin zur aktiven Rolle im Erzgebirgszweigverein Schwarzenberg. Mit 72 Jahren leistet sie beeindruckende Beiträge zur Unterstützung der Gemeinschaft, unter anderem durch Sprachunterricht, die Organisation von Ausflügen und Sommerfesten. Für dieses unermüdliche ehrenamtliche Engagement gebührt ihr großer Dank und Anerkennung.
Die nach der wohltätigen Kurfürstin Anna von Sachsen (1532-1585) benannte Auszeichnung aus Meissener Porzellan wird seit 1995 jährlich vergeben.
Vorschlagsberechtigt für die Auszeichnung sind Wohlfahrtsverbände, Kommunen und Kirchen.






